Neurodivergentes Lektorat &
Sensitivity Reading
Psychische Krisen, innere Kämpfe, Heilungswege – von dir erzählt.
Damit du deine Geschichte klar, respektvoll und wirksam an die Welt bringen kannst, analysiere ich Inhalt und Stil deines Werkes sorgfältig.
Du erhältst von mir einfühlsame, fundierte Hinweise, die deine Stimme stärken, ohne sie zu verfremden. Mein Ansatz ist geprägt von einem tiefen Verständnis für neurodivergente Perspektiven und der Bedeutung von Diversität in der Literatur.
Als neurodivergenter und muslimischer Lektor bringe ich Feingefühl, Empathie und
Wissen für eine achtsame und einfühlsame Zusammenarbeit mit dir mit.
Was mein neurodivergentes Lektorat umfasst
Ein gutes Lektorat geht über die reine Textkorrektur hinaus. Es geht um die Kraft der Sprache, um Rhythmus und darum, die Seele einer Geschichte zu erfassen.
Gerne können wir auch individuell ausmachen, worauf ich zusätzlich meinen Fokus legen soll.
Inhaltliche Analyse
- Charakterentwicklung: Sind deine Figuren, insbesondere wenn sie psychisch belastet sind, authentisch und vielschichtig?
- Handlungslogik: Ist der Plot stringent und der Spannungsbogen fesselnd?
- Dialoge und Szenen: Wirken die Gespräche lebensecht und tragen die Szenen zur Geschichte bei?
- Worldbuilding: Ist deine Welt in sich stimmig und glaubwürdig?
Stilistische Optimierung
- Ton und Atmosphäre: Passte die gewählte Sprache zur Stimmung deiner Geschichte?
- Lesefluss: Ist der Text angenehm zu lesen und stilistisch einheitlich?
- Erzählperspektive: Wird die gewählte Perspektive konsequent durchgehalten und unterstützt sie die emotionale Wirkung?
- Wortwahl: Werden Begriffe präzise und wirkungsvoll eingesetzt? Als Muslim achte ich zudem auf kulturell sensible Formulierungen.
Für wen ist mein Lektorat geeignet?
Mein Angebot richtet sich an AutorInnen von Belletristik, insbesondere Fantasy, Dystopie, Romantik und Young / New Adult, sowie an VerfasserInnen von Kurzgeschichten und Anthologien.
Ich biete ein spezialisiertes Lektorat für alle, die komplexe, emotionale und diverse Geschichten erzählen möchten und dabei Wert auf eine empathische und sensible Begleitung legen.
Lass uns gemeinsam für mehr Diversität und Inklusion in der Literatur sorgen.
Infos zum Lektorat
Ich lektoriere: Belletristik, vor allem Fantasy, Dystopie, Romantik und Young / New Adult, Kurzgeschichten, Anthologien und vieles mehr.
Dateiformate: Word (bevorzugt), Canva, PDF, OpenOffice, Google Docs, direkt im CMS deiner Website, per Hand oder in Goodnotes.
Sensitivity Reading
Auch diskriminierungssensibles Lektorat genannt, bedeutet Sensitivity Reading, dass Texte von Menschen gegengelesen werden, die selbst Teil bestimmter Lebensrealitäten oder Communitys sind.
Ziel ist es, Stereotype, Vorurteile und diskriminierende Formulierungen zu erkennen und zu vermeiden.
Als gläubiger Muslim, psychisch erkrankte und neurodivergente Person biete ich dir in diesen Bereichen mein Sensitivity Reading an.
Der Unterschied zum Lektorat
Im Lektorat betrachte ich deine Geschichte, die Handlung und den Stil ganzheitlich und gebe dir zu fast jedem Genre Tipps und Hinweise. Zwar liegt mein Fokus auf inhaltlich sensible Themen, dennoch bin ich für alle Genre offen.
Mit dem Sensitivity Reading betrachte ich nur den Bereich Islam oder Mental Health in deinem Text; ich gehe nicht auf die ganze Story ein, sondern betrachte die unten aufgeführten Punkte. Ich zoome – sozusagen – in deinen Text hinein.
Warum ist Sensitivity Reading wichtig?
Sprache prägt, wie wir die Welt sehen. Gerade in Literatur, NGOs, Bildungsprojekten oder im Selfpublishing ist es entscheidend, dass Texte inklusive und differenzierte Perspektiven abbilden.
Als Lektor und Autor verbinde ich sprachliche Präzision mit kultureller Achtsamkeit. Ich prüfe Texte nicht nur auf Fehler, sondern auf Wirkung.
Ich decke dabei zwei Bereiche ab: Islam und Neurodivergenz / Mental Health. Hier siehst du einen kleinen Ausschnitt aus meiner Arbeits-Checkliste:
Neurodivergenz & Mental Health
Damit dein Text Inklusion und Diversität sowie das Bewusstsein für psychische Themen fördert, schaue ich mit folgende Punkte genau an:
1. Fachliche Korrektheit
- Erkrankungen korrekt benannt und beschrieben.
- Symptome realistisch und plausibel.
2. Darstellung von Betroffenen
- Figuren besitzen Handlungsmacht und Tiefe.
- Fehlerquelle: „Die Krankheit als Persönlichkeit“.
3. Sprache & Formulierungen
- Stigmatisierende Begriffe identifizieren und Alternativen vorschlagen.
- Fehlerquelle: Unreflektierte Alltagsstigmata („verrückt“, „gestört“).
4. Trigger & sensible Inhalte
- Bedarf für Warnhinweise einschätzen.
- Fehlerquelle: Triggernde Details ohne narrative Notwendigkeit.
5. Professionelle Hilfe & Systeme
- Realistische Darstellung von Therapie, Beratung, Klinikaufenthalten.
- Fehlerquelle: „Therapie als schnelle Lösung“ oder „TherapeutIn als Feindbild“.
6. Wirkung & Verantwortung
- Darstellung auf Differenziertheit, Verantwortung und Empowerment prüfen.
- Fehlerquelle: Psychische Erkrankungen als reines Plot Device.
